"...was jedem in die Kindheit scheint und wo noch keiner war: HEIMAT"



Gedehnte Zeit: Satie, Glass, Pärt, Gurdjieff 


Michael Rettig Klavier
Miran Zrimsek Cello



Trailer

Satie, Pärt, Glass und Gurdjieff.
Sie kommen aus unterschiedlichen Himmelsrichtungen, sind geprägt von westlicher Moderne oder östlicher Tradition und vermessen doch alle die Magie von Einfachheit und Wiederholung. Die Zeit wird gedehnt oder scheint still zu stehen.
Erik Satie, der in jüngster Zeit wieder eine Renaissance erlebt, hat sich einen Kinderblick auf die Welt bewahrt: klar, schlicht und frei von Dramatik. Arvo Pärts Glockenstil entführt in spirituelle Räume der Reinheit und Stille. Philip Glass repetitive Musik entfaltet eine fast hypnotisch-pulsierende Wirkung. G.I. Gurdjieffs Musik ist geprägt durch byzantinische und armenische Einflüsse – gleichermaßen kraftvoll wie meditativ.
Satie: "Gnossiennes", (bearbeitet für Klavier und Cello), Pärt: "Spiegel im Spiegel" für Cello und Klavier, Glass: "Metamorphosis 1-3" (bearbeitet für Klavier und Cello), Gurdjieff "Hyms, Prayers and Rituals" (Bearbeitungen und Improvisation).
Premiere 20.10. 2018, Schwankhalle Bremen
 



Silence 
Premiere 27./ 28.10.2017, Schwankhalle Bremen


Riccardo Castagnola Elektronik
Michael Rettig Klavier
Miran Zrimsek Cello



Eine große Salzfläche zwischen Weiß, Blaugrau und Grüngrau. In diesem Ambiente machen Michael Rettig (Klavier), Miran Zrimsek (Cello) und Riccardo Castagnola (Elektronik) Zustände von Stille hörbar: gespannte, unheimliche, friedliche, nächtliche ... völlige Stille.
Gespielt werden Bearbeitungen von ursprünglich für Klavier geschriebenen Stücken, darunter ›Sacred Hymns‹ von Georges I. Gurdjieff, ›Gnossiennes‹ von Eric Satie, ›Für Alina‹ von Arvo Pärt sowie Eigenkompositionen.

Gefördert durch die Waldemar Koch Stiftung, die Sparkasse Bremen und die THERA-Stiftung.

 



Sehnsucht: HEIMAT 


Michael Rettig Klavier
Miran Zrimsek Cello



Ausgangspunkt für unser neues Konzertprogramm ist die Frage nach HEIMAT als einem Ort der Sehnsucht. Mit den Worten von Ernst Bloch: "Was jedem in die Kindheit scheint und wo noch keiner war: Heimat."
Entstanden sind 2 kurze, sehr persönliche Videos, sowie 12 neue Stücke für Klavier und Cello. Gedanken, Erinnerungen, die um Sehnsüchte, Heimweh, Fernweh, um die Suche nach Heimat kreisen. Die Musik bewegt sich auf den Spuren einer zeitgenössischen Romantik. Kompositionen, die einen atmen lassen und die Zeit aufheben. Zwischen Minimalismus und Avantgarde, zwischen klassischer Kammermusik und ambitioniertem Pop. "Verinnerlicht - so schön, dass sie manchmal schmerzt." (Weserkurier)
Mit freundlicher Unterstützung der Waldemar Koch Stiftung und der Sparkassenstiftung Bremen
Premiere 17.6.2016, Schwankhalle Bremen